Devi’s Fall - Gefährlicher Wasserfall in Pokhara


Dieser Wasserfall hat es in sich! Der Davis´s Fall in Pokhara, Nepal. Ein Fluss der sich in dem Kalksteinmassiv eine beeindruckende Schlucht geschaffen hatte und unterhalb dessen Wasserfalles er für 150 m versinkt, dann unterirdisch verläuft und 500 m weiter südlich wieder erscheint. 1961, badete dort das Schweizer Paar Davi und die Frau ertrank. Ihre Leiche wurde drei Tage später weit flussabwärts geborgen. Dieses unschöne Ereignis verleihte dem Wasserfall seinen Namen Davis´s Fall. Wie gefährlich dieser Wasserfall ist, wollten wir uns mit Katja auf unserer WELTREISE natürlich nicht entgehen lassen.

Nach dem leckeren und abwechslungsreichen Frühstück, das in unserer Hotelbuchung inklusive war, hatten wir also geplant zum “Devis Fall” zu gehen. Es ging durch vielbefahrene Straßen in Pokhara, die manchmal Indien ähnelten. Aber Nepal grenzt ja auch direkt an das indische Land. Jedoch zum Glück wesentlich weniger Gehupe und nicht ganz so überfüllt und chaotisch. Kühe liefen trotzdem über die Straßen und riesige Löcher in der Fahrbahn oder den Wegrändern machten die Wanderung doch wieder sehr spannend. Vorsichtig musste man aber auf jeden Fall sein, wenn man vorher deutsche Gehwege gewohnt war. Hier gab es meistens sowieso keine. Aber Nepal schien doch etwas strukturierter und sauberer, wenn auch manchmal etwas Müll am Straßenrand lag. Lauter kunterbunter Aschok- und Tata-Trucks, Kühe auf der Straße und hochgewirbelter Staub und Sand waren hier kein seltenes Bild.

Zwischendurch setzten wir uns in ein kleines Restaurant und kauten einige Snacks wie Samosa und ähnliches frittiertes Zeug. Mitten im Restaurant, an einer Wand, klebte ein Schwalbennest mit Schwalbenbabys und dessen Mutter flog stetig raus und rein. Wirklich niedlich, wie Mensch und Tier sich hier doch immer noch nahestehen.

Dann ging es weiter die Straße runter bis wir am “Devis Fall” ankamen. Lauter touristischer Shops eröffneten den Eingang zum Wasserfall. 30 Rupee, etwa 0,24 € pro Person, mussten wir da lassen, um rein gehen zu dürfen. für uns fast wie umsonst. Ein kleines parkähnliches Gelände war es dort, wo am Rande durch hohe Gitterzäune, man den Wasserfall betrachten konnte. Zu gefährlich sei es ohne, denn es ging ziemlich tief und feucht runter am Abgrund der Schlucht. Viel Wasser haben wir auch nicht sehen können, vermutlich waren wir hier auch nicht zur Hochsesion. Touristen gab es hier aber trotzdem genug. Unzählige Shops und Möglichkeiten für Fotomotive rundeten den doch eher wenig auffälligen Wasserfall ab. Ein plüschweicher, kleiner weißer Hund, der einer Verkäuferin in einem der Souvenirläden gehörte, hatte es uns dann aber sowas von angetan. Lange spielten wir mit dem niedlichen kleinen Hund, noch bevor wir zum Wasserfall gingen. Fast hätten wir vergessen, dass wir uns eigentlich doch den Davis´s Fall anschauen wollten. Es war der niedlicheste Hund, den wir je gesehen hatten.

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