Tote Strände und Müllprobleme - Chennai, Indien ...:::Weltreise Vlog 100:::...


Was uns heute wieder in Chennai, Indien erwartete, das war uns gar nicht so bewußt! Indien hat uns jeden Tag überrascht und schockiert. Unsere Emotionen und Gefühle wurden gesprengt wie Feuerwerkskörper. Wir wollten uns bloß an einem Strand erholen, dem Marina Beach.
Endlich total erholt und wohlauf wachten wir in unserem Hotelzimmer und bekamen unser Frühstück. Heute sah es etwas anders aus, aber wir hatten uns an dieses traditionelle südindische Frühstück schon so langsam gewöhnt. Gleich danach wollten wir Uber in Chennai ausprobieren. Die Taxi-App soll hier nähmlich gut funktionieren. Und tatsächlich, sogar Tuk Tuks ließen sich total günstig her bringen. Klar probierten wir gleich das Tuk Tuk aus und da stand er auch in wenigen Minuten vor unserer Tür. Mal wieder ein unfreundlicher Mann, der mit netten Worten und guten Gesprächen eher geizte. Aber irgendwie hat man sich dran gewöhnt. Was aber jetzt passierte, war schon wieder zu krass! Er fuhr wie ein Bekloppter durch die Gassen und nahm fast alles und jeden mit. Nur Milimeter, wiklich Milimeter trennten uns von Menschen, die zur Seite sprangen und Mülltonnen, die NICHT zur Seite sprangen. Faszinierend, dass er uns heile dorthin brachte, wo wir hin wollten, zum Marina Strand!
Angekommen begrüßten uns zum ersten Mal Touristen. Ein amerikanisches Pärchen voller Freude uns zu treffen, mit denen wir uns kurz nett unterhielten und die dann ihr Tuk Tuk nahmen. Ein indischer Mann wies uns dann darauf hin, dass für uns wegen Tätigkeiten von Beamten und Polizisten, am Strand nichts zu holen sei. Wir wollten uns selbst überzeugen. Aber erstmal wie immer ein Kaffee! Schon am Kaffeehäuschen trafen sich Polizisten und Polizistinen, die uns aber nicht verscheuchten. So gingen wir also den Strand runter.
Eine Wüste! Nur Raben und Tauben und unzählige verlassene Verkaufsstände begegneten uns. Die Gegend war heiß und wie ausgestorben. Überall aber lauerten Polizisten und Streifenwagen. Irgendwann kamen einige Polizisten und verscheuchten uns tatsächlich, denn der Strand sei gesperrt für Erholg zur Zeit. Natürlich gingen wir aus Respekt und wollten die Straße überquären und uns was anderes ansehen. Aber dies war unmöglich! Zum Glück gab es eine Unterführung, in der es gruselig war und ein Gestank herrschte, wie in einer seit Jahren ungeputzten Toilette. Aber wir waren drüben.
Dann kam der Schock! Wir liefen auf einer Brück, die über einen Fluß führte. Und was wir da sahen und gerochen hatten, übertraf alles was wir in unserem Leben bisher erlebt hatten. Der Fluß bestand aus Müll! Halbhineinfallende Hütten am Rande auf einem Erdboden, der aus Müll bestand! Der Geruch war erschreckend. Nie im Leben haben wir vorher so etwas fürchterliches gerochen. Mal wollte davon rennen, so schnell man nur konnte, aber der Blick dorthin hielt ein gleichzetig fest und der Geruch vergiftete einen! Wir gingen, so schnell wir konnten, denn es roch noch weit ins Stadtinnere...
Zum Schluss unseres Ausfluges wollten wir noch was essen und shoppen und da kam die große Mall "3rd Citi Center" ganz recht. Wir gingen rein und dort war plötzlich alles anders. Gutaussehende Menschen in gepflegten Geschäften und totaler Ordnung. Wie kann das alles sein? Indien ist ein Land totaler Gegensätze. Wir tranken Kaffee, genossen die Aussicht vom Dachgeschoss und gönnten uns zum ersten Mal ein ordentliches Fast Food essen beim indischen McDonals. Total anders als bei uns, hier war fast alles vegetarisch und sogar Menus mit Reis waren zu finden. Wir schlugen zu und kamen trotzdem extrem günstig davon.
Aber langsam waren wir total ausgereizt und müde und versuchten vergeblich WLAN Signale zu finden, um uns günstig ein Uber Fahrzeug zu bestellen. Dies ging solange in die Hose, bis uns ein netter indischer Herr mit seinem Handy ausgeholfen hatte. Für nur 1 € brachte uns ein recht gutes sauberes Taxi zurück zur Unterkunft.
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Songs & Musikvideos:

 

Arkadij - Auf Wiedersehen! (Official Musicvideo)
Arkadij - Malediven
Arkadij - Banana

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