Goa, Indien - Benaulim, Margao und Agonda ­čîŹ WELTREISE VLOG 125 ­čîÄ


Goa, Indien. Benaulim, Margao und Agonda an einem Tag. Dieser Tag war auch der erste, an dem ich alleine durch Indien reiste, denn Katja nahm gestern den Flug zur├╝ck nach Deutschland. Ich wollte nach Agonda wechseln, denn dort soll es, laut Aussagen, entspannter zu gehen. Nach den touristischen und ├╝berf├╝llten Orten, wollte ich wirklich mal wieder Ruhige Str├Ąnde, Berge und vielleicht etwas Einsamkeit genie├čen. Doch vorher musste ich nat├╝rlich nach Margao, den Drehpunkt der Busse in Goa. Und dort geht wie immer die post ab. Dazu musste man dort auch immer erstmal den richtigen Bus “finden”.

Nach etwas Arbeit am Laptop und zwei Tassen Kaffee, ging ich auch direkt zur eher unkenntlichen Bushaltestelle von Benaulim. Man sollte schon wissen, dass da eine ist. Was zu essen blieb mir vorerst heute ersparrt, denn es f├╝gte sich super mit meiner Durchreise in Goa. Mein Bus war wie f├╝r mich schon an der Bushaltestelle und ich rannte und stieg ein. In Indien muss man ├Âfter mal einem Bus hinterher rennen, das ist ganz normal. Auch springen die Indien mit Flip Flops aus dem Bus und das w├Ąhrend der Fahrt. Ein Europ├Ąer hatte sich das Bein gebrochen und w├Ąre in den Graben gerollt, bei so einer Aktion. Aber wie gesagt bekam ich den Bus und es ging einige Kilometer nach Margao, wo ich auch ├╝berraschenderweise schnell den n├Ąchsten Bus nach Agonda bekam.

Ich musste etwas warten, bis die Menschen sich gesammelt hatten und der Bus losfuhr. Dabei konnte ich beobachten wie die Inder ihren M├╝ll aus dem Fenster warfen. Auch wenn du da stehen w├╝rdest, w├╝rde so manche halbgegessene Mahlzeit auf deinem Kopf landen. In Indien muss man immer auf fliegenden M├╝ll oder rote Spucke von Betelnusskauern aufpassen. F├╝r viele indischen Menschen ist dieser Umgang mit M├╝ll selbstverst├Ąndlich und sie haben nicht das Wissen, was sie damit der Natur und sich selbst antun. Sie machen es immer noch so wie mit der Bananenschale. Allerdings w├╝rde diese der Natur nicht wirklich schaden. Plastik ist einfach zu fr├╝h nach Indien eingedrungen!

Aber dann fuhr der Bus endlich los, schweisgebadet, zwischen wirklich vielen Menschen. Es ging aber ├╝ber einen Umweg nach Agonda. Es brauchte einen Buswechsel am Busbahnhof Canacona Bus Station in Chaudi, der 40 - 50 Kilometer von Margao entfernt war. Die Fahrt dauerte etwa einandhalb Stunden. Chaudi war aber nzum Gl├╝ck ur 10 Kilometer von Agonda entfernt und es ging auch fast direkt weiter. Vorher kam ein junger Inder, der Erdn├╝sse verkaufte, in den Bus. Da ich der einzigste wei├če Tourist in dem Bus war, fiel ich ihm nat├╝rlich ins Auge und der rannte fast schon auf mich zu. Er packte sie ungesch├Ąlten Erdn├╝sse aus und sch├Ąlte sie dann und steckte sie mir beinahe direkt in den Mund! Er wollte sie unbedingt an mich verkaufen, also f├╝tterte er mich damit. Ich musste sowas von lachen. Ich konnte und wollte mich nicht zusammen reissen. Er meinte das aber ernst und stopfte mir weiterhin Erdn├╝sse in den Mund, bis der Busfahrer in rausgeschmissen hatte. Indien ist verr├╝ckt!

Kurze Zeit sp├Ąter kam ich in Agonda an. Wieder an einer Bushaltestelle, die nicht ersichtlich. Aber gut, denn sie lag sehr nahe an meiner n├Ąchsten Unterkunft, den Saturn Beach Cotteges. Kleine nette H├╝tten an einem kleinen Fluss, mitten in der Natur. Als ich ankam war ich begeistert und wu├čte, hier werde ich eine wundervolle Zeit haben.

Auch wenn ich heute nicht mehr an den Strand wollte, hatte ich gro├čen Hunger, denn die Mahlzeiten blieben bis jetzt aus und es war 22 Stunden her, dass ich was gegessen hatte, bis auf die ein paar Erdn├╝sse, die mehr der Inder gezwungenerweise in den Mund stopfte. Ich ging also los einen kleinen Spaziergang machen und mir ein nettes Restaurant suchen. Davon gab es hier sehr viele, doch fast alle standen so gut wie leer und waren f├╝r indische Ver├Ąltnisse sehr teuer. Essen, das f├╝r Touristen zubereitet wird und kaum Dreh hat, denn angeblich war hier Nebensesion und nichts los. Ich entschied mich f├╝r Fatima Corner. Dort schien es hei├č herzugehen. Dort waren mehr Menschen anwesend und das Essen sah gut aus. Auch die Preise waren ganz in Ordnung. Kaffee, Aloo-Gobi (Gericht mit Kartoffeln, Blumenkohl und s├╝dasiatischen Gew├╝rzen) und dazu Paratha. F├╝r 3,10 € sehr lecker und lohnenswert. Auch mit den Angestellten dort verstand ich mich sehr gut und es regnete Trinkgeld f├╝r sie. Den Rest des Tages verbrachte ich in meinem kleinen indischen Paradies und holte viele liegengebliebenen Videoschnitt nach. Alles in allem war das ein abenteuerlicher und abwechlungsreicher Tag, mit vielen lustigen und sch├Ânen Momenten.

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