Baden im M├╝ll anstatt im Butterfly Beach, Agonda, Indien ­čîŹ WELTREISE VLOG 132 ­čîÄ


Agonda, Indien. Ein letzter Tag in Agonda vorerst f├╝r mich und an diesem wollte ich etwas ganz besonderes machen. Einige Kilometer entfernt hinter den H├╝gel soll ein traumhafter Strand liegen, der Butterfly Beach. Sieht laut der Karte sehr abgelegen und verlassen aus. Dahin wird meine heutige Wanderung gehen. Erwartet mich dort wieder ein paradiesischer Tag wie in Cola Beach? Lassen wir uns ├╝berraschen.

Die angenehme Morgenluft verwandelte sich so langsam in Hitze und ich ging los, um f├╝r euch mein n├Ąchstes Abendteuer zu filmen. S├╝dlich vom Agonda Beach ging ich weiter bergauf durch eine Ortschaft, bis ich dann im Waldgebiet landete. Gut dass es Google Maps und Co. gibt, dass macht die Sache so simpel! Ich folgte also der Route zu dem abgelegenem Strand Butterfly Beach. Die Sonne brannte und ich schaute st├Ąndig von links nach rechts, um nicht einer gef├Ąhrlichen Schlange oder vielleicht Skorpionen zu begegnen. Es raschelte n├Ąhmlich st├Ąndig neben meinen F├╝├čen. Der Weg wurde nun immer enger und die Dschungelartige Wildnis schloss mich immer mehr ein. Das einzige was mir aber immer wieder begegnete waren total zugem├╝llte Stellen und das mitten an den abgelegensten Pl├Ątzen von Agonda Beach. Fragw├╝rdig wie das Zeug hier her kommen konnte. Stellenweise uralte Uranberge und in manchen Ecken frisch wie aus dem K├╝hlschrank. Kein leckerer Geruch der durch die Nase zog. Ich hielt Agonda f├╝r sauber, nun wei├č ich wo der ganze M├╝ll geblieben war.

Und dann passierte leider noch etwas, dass besser nicht passieren sollte, der Akku meines Handys war nicht voll genug und machte schneller als erwartet schlapp! Vermutlich zus├Ątzlich durch die Hitze. Nun stand ich da vor mehreren Abzweigungen, ohne Beschilderung und ohne ein Hauch von Ahnung in welche Richtung, der gleich-aussehenden Landschaft es gehen k├Ânnte. Zu gef├Ąhrlich schien mir das sich hier zu verlaufen, also versuchte ich den R├╝ckweg anzutreten. So wurde leider nichts aus ButterflyBeach, stattdessen sah ich W├Ąlder, die trotz Abgeschiedenheit ordentlich mit M├╝ll versehen waren. ├ťberall wurden s├Ąckeweise, fast schon, M├╝lldeponien geschaffen. Besonder an Berh├Ąngen wurde es einfach hinuntergeworfen. Auch hier konnten man sich im Stehen umdrehen und leere Bierflaschen z├Ąhlen bis zum Abwinken. Sicherlich tr├Ągt der Tourismus dazu enorm bei. Wird zeit, dass sich die Menschen bewusster, besonders in L├Ąndern wie Indien, mit ihrem Konsum und Wegwerfverhalten besch├Ąftigen. Traurig aber wahr.

Naja am Ende landete ich wieder an meinem geliebten Agonda Beach und r├Âstete meine Haut nochmal einwenig in der Sonne am Cuba Agonda Resort, bevor es dann zum Essen ging. Ich ging wieder wie am Vortag zum Dosa & Thaali House, wo gute Preise und leckeres Essen, andere f├╝r mich pers├Ânlich ├╝bertrafen. Zwischen Babykatzen, streunernden Hunden und Herden von K├╝hen, entspannte ich mich und g├Ânnte mir eine leckere Mahlzeit, die mich kanpp ├╝ber einem Euro gekostet hatte. Wie billig ist das denn?

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