Abenteuer INDIEN - Reisen in Goa (Teil 2)


INDIEN war auf meiner WELTREISE definitiv das spannendste und anstrengendste Land bisher. Auch diese vergleichsweise entspannte Reise entwickelte sich zum reinen Abenteuer. Aber so liebe ich es und so sollte meiner Meinung nach ein Leben auch sein, ein Abenteuer! Ich ging also zu Fuß, nachdem ich von einem privaten Busfahrer nach Betalbatim gebracht wurde. Ein bis zwei Kilometer hatte ich nun noch zu laufen, bis ich dann in Antonios Residency in Gonsua, Majorda angekommen war. Doch Verwirrungen lauern überall.

Mithilfe von Offline-Karten-Apps findet man den Weg. Doch manchmal versagen selbst die und man landet, sowie ich, fast in einem von Kuhfladen durchtränkten, matschigen, Rinderhotel. So sah es natürlich nicht auf den Booking.com Bildern aus und ich suchte selbstständig die Nähe ab und fand dann tolle große Hotel dann doch. Es gefiel mir schon von Außen sehr gut, sowie auch die gesamte Landschaft in dieser Umgebung. Ich habe mich mit Goa sehr angefreundet und mag es hier lieber als in Deutschland. Und das in einem Land, wo meine Vorurteile sagtem: Niemals! Diese Vorurteile sind nun weg und meine Weltreise machte mich mal wieder reicher!

Dann durfte ich endlich einchecken. Ich wurde herzlich empfangen von netten Gastgebern, in einem riesigen Appartment mit Küche, Aufenthaltsraum, Schlafzimmer, 2 Balkonen und vieles mehr für knapp über 10€ die Nacht! Ein Kühlschrank gefüllt mit Kingfischer und Budweiser Bier! 23 Liter Wasser stehen mir sofort in meinem Zimmer ebenfalls zur Verfügung. Ich fühlte mich wie ein König, nachdem ich in einer zerbrechlichen Holzhütte in Agonda gehaust hatte. Die Aussicht in die Natur und die Ruhe waren ein Segen. Am liebsten würde ich die Räumlichkeiten nicht verlassen. Der Hunger nach über 24 Stunden Fastenzeit und mein Drang nach Erkundung trieben mich aber wieder hinaus.

Ich erkundete ein wenig die Ortschaft von Gonsua und Utorda (beides Orte in Majorda) und begab mich dann zum Strand. Der Majorda Beach war ebenfalls sehr leer und wie verlassen, nur einige vereinzelte Restaurants und Liegestühle waren zufinden. Ansonsten glich es dort eher einer Wüste mit einigen Raben und streunenden Hunden. Laut berichten gab es dort günstiges Essen, jedoch stellte ich fest, dass dem nicht so war, zumindest nicht in indischen Verhältnissen. Zu teuer und zu winzig die Portion Pommes, die ich bekam. Aber mehr konnte ich heute irgendwie auch nicht essen. Es war gut wie es war. Es folgte ein letzter Spaziergang durch das ländliche Gebiet und ein Ausklingen des Abends im Hotelzimmer.
Für noch mehr Informationen und Details, schaut euch unser Video dazu an. Gebt uns einen Daumen hoch und schreibt uns doch ein Kommentar, wenn euch das Video gefallen hat! Teilt es mit euren Freunden und lasst euch inspirieren für eure eigene Reise! Habt ihr noch mehr Fragen, Ideen und Anregungen, so sind wir für euch da und beantworten jedes Kommentar. Auch per E-Mail dürft ihr uns gerne privat kontaktieren. Vielen Dank!

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