Kulturschock! Wir sind in Chennai, Indien! ...:::Weltreise Vlog 98:::...


Das war bis jetzt definitiv unser schlimmster Tag auf der Weltreise! Handy kaputt, totaler Kulturschock, unfreundliche and aufdringliche Taxifahrer, totmüde, kein Schlaf, Gestank, keine funktionierenden Geldautomaten und Lügen überall! Wir waren platt wie Asphalt! Indien hat uns in den ersten Minuten umgehaun und fertig gemacht!
Wir kamen also an am Flughafen in Chennai. Täuschende Leere im Flughafenbereich verwandelte sich draußen in ein unausstähliches Chaos! Wir konnten unseren Sinnen nicht trauen, wo wir uns befanden. Nur ein Fuß nach draußen gesetzt und eine Welle total unfreundliches und aufdringlicher Taxifahrern überrummpelte uns und verfolgte uns ohne Skrupel! Sie waren dreist und fassten uns an und lügten uns Märchengeschichten zu, nur damit wir mit ihnen mitfahren. Es ging bis hin zu polizeilichen Drohungen. Wir versuchten zu entkommen und Ruhe zu finden, um den nächsten Schritt zu gehen, aber war war nicht möglich! Sie waren überall. Jeder wollte dich haben. Eine brutale Hitze und ein eckeliger Gestank machten legten noch ordentlich Würze drauf. Wir liefen zu Geldautomaten, die alle nicht funktionierten und total zu gemüllt waren. Vorbei an Bettler und gefährlichwirkender Menschenmassen. Und wir wußten die Taxifahrer lauerten immer noch hinter uns her. In einer komischen dunklen Ecke sahen wir Uber Fahrzeuge. Nach einigen Gesprächen (wie auch voher total beängstigend und unfreundlich) nahmn uns dann ein Fahrer mit nach Thiruvanmiyur, wo unsere Unterkunft stand. Vorher aber klapperten wir unzählige Automaten ab, bis wir endlich Geld zur Verfügung hatten. Als wir fuhren sahen wir bereits das totale Chaos und Müllberge auf den Straßen. Immer wieder pinckelten Männer von Brücken, gegen Wände, wo es nur ging. Wie konnten nicht fassen wo wir sind. Ein Totaler Kulturschock, schlimmer als erwartet!
Wir kamen irgendwann gegen 6 oder 7 Uhr Morgens bei unserem Hotel an und ließen und auch vom dem Uberfahrer veräppeln. Er verlangte plötzlich mehr Geld als abgesprochen. Plötzlich wurde er noch unfreundlicher als vorher und wir gaben ihm das einfach, denn noch mehr Ärger und Stress könnten wir nicht ertragen. Aber den bekamen wir, denn unser Empfang im Hotel war ein totales Disaster von Unfreundlichkeit. In die Details will ich hier gar nicht gehen. Das ziehte sich sehr lange hin, bis wir dann endlich in unser Zimmer durften. Dann oben im Hotelzimmer kein Strom. Die Angestallten reden gar nicht mit uns. Wir fielen ins Bett, um einfach auszuschlafen, doch nach einer Stunde etwa klingelte es an unserer Tür. Wir bekamen ein Frühstück indischer Art, womit wir erstmal nicht anzufangen wußten. Aber mit dem Schlaf war es vorbei.
Dann ein weiteres totales Disaster, was mit auf dem Flughafen passierte. Mein Handy fiel mir aus der Tasche und war somit kaputt! Erst hat unser Visum hierher zu viel Geld gefressen und jetzt musste ich mir auch noch ein Handy zu legen. Das wir teuer! Wir entschlossen uns also einfach raus zugehen, die Geschäfte abzuklappern und uns dem hinzugeben wo wir sind; Chennai, Indien!
Wie erwartet tobte draußen ein Chaos! Die Hitze stach in den Nacken und die Gerüche in die Nase. Der Lärm war nie so nervig wie hier. Staub und beängstigende Blicke prasselten auf uns herein. Überall lagen Menschen auf der Straße und ein Jeder wollte irgendwas von uns. Wir sahen Fleischspieße an einer Tecke, an den hingen Tiere mit der Anatomie eines Hundes! Kein Scherz, es könnte wohl kaum was anderes gewesen sein. Kühe, Ziegen, Hunde und Katzen alles mitten drim im Chaos und Müll. Sie erährten sich von dem Müll, der überall herum lag. Wir trauten unseren Augen nicht. Es war gar nicht möglich alles das zu verarbeiten, die Sinne waren überreizt.
Wir aufen uns Lebensmittel in einem Supermarkt zu Spottpreisen und dann in einem Elektronikladen kaufte ich mit auch ein Handy und ein passendes Case. Ein teurer erster Tag hier in Indien. Wir hielten den Lärm und die Menschen hier nicht mehr aus und steuerten direkt an einen nah gelegenen Strand zu, um uns zu erholen. Dieser war alles andere als ein Traumstrand, jedoch besser als das Stadtchaos. Auf dem Weg dahin sahen wir Wohnviertel die Horrorszenarien glichen. Zum Glück schien hier die Sonne und brachte etwas Freundlichkeit rein, denn sonst hätten wir Angst dort durchzulaufen. Der Strand war leer. Kaum eine Menschenseele verirrte sich hier. Nach einer Weile durchquärten wir wieder zügig die Stadt, um schnell in unser Hotel zu kommen und endlich zu entspannen und auszuschlafen. Aber auch als wir ankamen von Ruhe keine Spur, denn ausgerechneten jetzt waren Bauarbeiter am Werk! Vollgeschwitzt, nass, müde, überreizt, hungrig, schockiert und verärgert krochen wir auf unsere Betten und hofften auf einen besseren Tag, als diesen. Indien du hast uns fertig gemacht! Gute Nacht...
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Songs & Musikvideos:

 

Arkadij - Auf Wiedersehen! (Official Musicvideo)
Arkadij - Sonne und Licht
Arkadij - Heirate mich

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